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Simmons ergänzt Frankfurter Team mit K&L Gates-Partner

Simmons & Simmons hat zum Februar einen weiteren Equity-Partner für ihre Transaktionspraxis gewonnen: Der Frankfurter M&A-Anwalt Klaus Banke (54) wechselte von der US-Kanzlei K&L Gates, bei der er ebenfalls als Partner tätig war.



Banke gehört zu denjenigen, die sowohl beratend als auch prozessual tätig sind, auch in internationalen Schiedsverfahren. Er war zunächst rund 15 Jahre für Cleary Gottlieb Steen & Hamilton tätig, bevor er vor gut sieben Jahren Partner bei K&L Gates wurde.


Im Gesellschaftsrecht steuerte Banke etwa 2018 den Ausgliederungsprozess für die Ipsos-Geschäfte aus der GfK-Gruppe, der sich über 25 Jurisdiktionen erstreckte. Zudem berät er zahlreiche französische Mandanten: So ist er etwa regelmäßig für den Energieversorger EDF Group bei deutschrechtlichen Fragen tätig.


Frankfurt bleibt Baustelle für K&L Gates

Simmons baut mit dem Zugang ihre Präsenz hierzulande weiter aus. Das Transaktionsgeschäft der britischen Kanzlei hatte sich nach dem Zugang des Private-Equity-Spezialisten Dr. Fabian von Samson-Himmelstjerna in München schon verbreitert. In Frankfurt schloss sich zudem Boris Strauch an, der einen immobilienrechtlichen Transaktionsfokus hat, sowie ein Restrukturierungsteam von Allen & Overy.


K&L Gates konnte umgekehrt bereits den jungen Simmons-Kartellrechtler Jens Steeger für sich gewinnen. Doch die Frankfurter M&A-Praxis der US-Kanzlei braucht weiterhin Verstärkung, seitdem DLA Piper 2017 ein größeres Team abgeworben hatte. Im Frühjahr 2019 war zwar die Gesellschaftsrechtlerin Dr. Susanne Fuchsbrunner von Luther hinzugestoßen, doch sie hat die Kanzlei zuletzt wieder verlassen. Nach dem Weggang von Banke umfasst die von Dr. Thomas Lappe geleitete M&A-Praxis nun 10 Partner, 3 Counsel und 7 Associates.


(Sonja Behrens)

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